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Das erste, was für mich entfernt mit Radio zu tun hatte, war unser
Schulfunk 1978. Leider wurde dieser nach 3 Monaten wieder eingestellt.
Es lag nicht an mir, aber meine Vorstellungen von Pausenunterhaltung entsprachen nun einmal nicht denen der Schulleitung.Aber dafür wurde ich der Diskjockey meiner Schule. Das war dann schon ein bisschen spannender, weil selbst die "Grossen" gerne zu unseren Schulfeten in die Aula kamen. Meine erste offizielle Disco für Erwachsene hatte ich
am 1.8.1981. Ich durfte einspringen (der Diskjockey war erkrankt). Damals war ich 15 Jahre alt.

Ich bin ja noch in der alten DDR aufgewachsen. So brauchte ich - wie damals erforderlich - eine Spielerlaubnis. 1983 wurde ich mit 17 Jahren "Staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter" mit Einstufung A. Das war damals die kleinste Amateureinstufung. 1989 hatte ich mich dann bis zur Sonderstufe S - der höchsten Einstufung - hochgearbeitet.
In der Zeit von 1990 bis 1994 lernte ich dann mit Begeisterung und Ehrgeiz alles, was man beim Radio braucht: Bühnenmoderation, Erfahrung als Werbesprecher bei Radio Point Sales, als Entertainer und Animateur. Meine ersten Schritte beim richtigen Radio ging ich schliesslich beim Berliner Rundfunk 91,4 unter den Fittichen von Jürgen Karney (ehemals Programmdirektor bei BB Radio) und unter fachkundiger Anleitung von Dr. Manfred Schönebeck (ein bekannter Psychologe und gefragter Berater grosser Unternehmen). Von ihrem Können profitiere ich noch heute.
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Früher hatte das Radio keine Bilder und jeder Hörer hatte in seiner Fantasie ein eigenes Bild von der Stimme, die aus dem Lautsprecher kam. Heute kann man der Fantasie ein wenig auf die Sprünge helfen, wenn man als Radiomoderator ab und zu einmal Dinge tut, die nicht unbedingt zum Job gehören. Für mich war es z.B. die Vorbereitung auf ein Cover Modell Foto Shooting bei der Mens Health oder bei der AMICA. Warum sollte man auch nicht zeigen dürfen, dass Sport und gesunde Lebensweise gerade für einen so vielseitigen anstrengenden Job von immenser Bedeutung sind. Man braucht schon eine gehörige Portion Kondition und Fitness, um auf Dauer im Beruf erfolgreich zu sein und auch zu bleiben
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